Es geht nur um die GSA, oder?
von Siegfried Haider, 01.09.2010 (Kommentare: 0)
Gaby S. Graupner und Dr. Stefan Frädrich kandidieren für das Amt des Präsidenten 2011-2013 der German Speakers Association e.V. Als Initiator und Vize-Präsident möchte ich mich an dieser Stelle zunächst für die Bereitschaft und das außergewöhnliche Engagement aufs Herzlichste bedanken.
Dieser Einsatz bedeutet nämlich nicht nur die Investition von Zeit und Ressourcen vor der Wahl, sondern VOR ALLEM ein noch viel höheres Investment nach der Wahl in den zwei Jahren der Präsidentschaft. Beide Kandidaten wollen mit ihren Vorstellungen das Beste für die GSA und ihre Mitglieder. Das ist Grund genug, zu helfen, die beste der beiden richtigen Richtungen durch Mitdiskussion und Stimmabgabe zu finden.
In meinem Blogeintrag "Verein - Ja oder Nein?" hab ich vor kurzem Tipps dazu gegeben, ob und wann sich ein Vereinsengagement lohnt. Die GSA zählt als Verein zweifellos zu den Gemeinschaften in der Weiterbildung und der Event-Branche, die enormes Potential bieten. Das Potential erschließt sich schwer, wenn man "nur" Mitglied wird und wartet. Es erschließt sich üpig für den, der sich einbringt, lernt und gibt, um zu bekommen.
Ja - es geht um die GSA. Aber es geht auch um das Bekommen. Es geht um den Nutzen dieses Engagements für die/den Kandidatin/en. Ich denke, daß das zurecht auch das Motiv beider Präsidentschaftskandidaten sein darf. Sie wollen uns Mitgliedern helfen, besser und erfolgreicher zu werden. Um dadurch mindestens Dank und Anerkennung zu bekommen, vielleicht und hoffentlich sogar mehr. Sie wollen für dieses bisher sehr faire, sachliche Engagement auf keinen Fall weder mit Undank noch mit Kritik bedacht werden. Egal zu welcher/m Kandidat/in man tendiert, sollte der Respekt und die Anerkennung für die/den anderen Mitbewerber nicht fehlen. Gönnen wir den im Rampenlicht stehenden Verantwortungsträgern eigene Vorteile aus dem aufwändigen Amt, solange diese Vorteile nicht primäres Ziel sind, sondern Folge und Konsequenz erfolgreichen ehrenamtlichen Handelns.
Das bedeutet auch, daß die Wahl-Entscheidung der Mitgliederversammlung am Abend des 09.09.2010 in Köln dazu führen sollte, daß danach alle wieder zusammen wachsen. Ja, es dürfen sich "Lager" bilden zum Zwecke der Wahlentscheidung. Die GSA als Verein braucht aber danach keine Lager mehr - das wäre nicht produktiv und würde das enorme Engagement der Kandidaten/in konterkarieren.
Lassen Sie sich von Gaby S. Graupner und Dr. Stefan Frädrich motivieren, (noch) mehr in der GSA zu tun - zum Vorteil der GSA, ihrer Mitglieder und zu Ihrem eigenen Vorteil. Helfen Sie bitte mit, daß nach einer verständlichen Phase der Enttäuschung derer, die zweiter Wahlsieger geworden sind, wieder eine GSA am Markt ist, bei der so viele wie möglich mithelfen, weiter etwas Wertvolles zu schaffen zum Nutzen aller.
Ihr
Siegfried Haider
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